Irene Suchy
Biografie

Geboren in Wien, wo sie bis auf zweieinhalb japanische Jahre lebte.
Lebt und arbeitet rund um Musik, angetrieben von der ungestillten Sehnsucht, selbst zu spielen. Ein erfolgloses Instrumentalstudium Violoncello brachte Wertschätzung für einen schönen Ton.
Eine Lebenswende 2006, der Tod Otto M. Zykans, ihres Lebensgefährten von 1995 an, führte zum Verkauf des Cellos und zur Aufarbeitung des kompositorischen und dichterischen Oeuvre Zykans.

Nach Studien der Musikpädagogik, Germanistik und einem Dissertationstudium Musikwissenschaft promovierte sie 1992 an der Universität Wien, die Forschung über die Geschichte der abendländischen Musik in Japan schenkte den Blick von aussen und den Einstieg in Ö1 1989.

Seit damals gestaltet sie regelmässig auf Ö1 Pasticcio, gelegentlich Musikgalerie, Radiokolleg, Journal Panorama, Tonspuren, Zeitton, Gehört Gewusst, Intrada, Spielräume und Ö1 bis 2. Seit 2006 ist sie Producerin von Apropos Musik - das Magazin, immer am ersten Sonntag im Monat um 15:06 Uhr. Auf oe1.orf.at schreibt sie unter anderem eine Kolumne Brief an mich.
Neben der Moderation auf Ö1 ist sie Präsentatorin und Dramaturgin im Radiokulturhaus in Konzert-Kooperationen mit der Österreichischen Nationalbank, der Wiener Wirtschaftskammer, der Bank Austria, mit Bösendorfer, dem Außenministerium, Botschaften in Österreich und anderen Partnern.
Für die Erfindung und Durchführung der kollektiven mäzenatischen Idee Ö1 Geige wurde sie mit dem Maecenas anerkannt.

Mitwirkende Künstler ihrer Salonkonzerte waren unter anderem Wolfgang Holzmair, Leon Askin, Ildiko Raimondi, Gabriele Sima, das Amber Trio Jerusalem, Benjamin Schmid, Lydia Baich, Markus Schirmer, Wolfram Berger, Vladimir Ashkenzay, Alexander Satz, Lisa Leonskaja, Fazil Say, Cornalia Löscher, Julian Rachlin und viele andere.

Sie arbeitete zeitweise als Universitätslektorin am Institut für Japanologie und seit 1992 kontinuierlich an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, am Institut für Gesang und Musiktheater sowie am IKM.
Seit 2007 ist sie zudem Lehrbeauftragte an der Fachhochschule St. Pölten. Sie ist tätig als Dramaturgin, Vortragende und Moderatorin für österreichische Musikfestivals, das Wiener Burgtheater, das Wien Museum, für Österreichs Kulturinstitute im Ausland und viele andere Kulturinstitutionen.

Die musikjournalistische Arbeit schließt die Chefredaktion des Fidelio, der Zeitschrift der Musiklehranstalten Wien - Privatuniversität Konservatorium, bis 2004 ein sowie zahlreiche musikjournalistische Beiträge für ÖMZ, die NMZ, die Presse-Spectrum, Eisler-Mitteilungen, Brennstoff, u.v.a. Medien.

Musikwissenschaftliche Forschungen zu NS-Exil und abendländische Musik in Japan, zu Maezenatentum in Wien um 1900 - Hugo Wolf, Paul Wittgenstein, Arnold Schönberg und Lilly Lieser - und zur österreichischen Musikgeschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Gulda und Zykan.

Pressetext: Biografie.doc

Pressefoto: suchy.jpg

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